WICHTIG: Vor Urlaub über Einfuhrbestimmungen informieren

Immer wieder hört und liest man in den Medien von kursiosen Fällen bei der Zollabfertigung an deutschen Flughäfen. Erst jetzt wieder wurde ein Fall vom Flughafen München bekannt, wonach in einer Luftfracht ein Krokodilskopf, ein ausgekochter Schädel eines Affen und Zierfedern eines seltenen Papageis gefunden wurde. Dadurch, dass keine artenschutzrechtlichen offiziellen Dokumente vorlagen, mussten die „Waren“ vom Münchner Flughafenzoll beschlagnahmt werden. Gemäss dem Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen ist solch ein internationaler Handel dahingehend geregelt, dass das Überleben von wilden Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet wird. In Deutschland ist für diese Sicherstellung die Bundeszollverwaltung (kurz Zoll) verantwortlich, Ein Bild zum Fall vom Flughafen München finden Sie hier.

Auch in jüngster Vergangenheit gab es einige aufsehenerregende Fälle an anderen Flughäfen. So erwischten erst kürzlich die Zöllner vom Flughafen Stuttgart einen Rentner mit insgesamt 56 Stangen Zigaretten im Gepäck. Das entspricht genau 11.280 Zigaretten. Das wird den armen Mann nun 1.500 Euro kosten. So hoch ist der Wert der hinterzogenen Tabaksteuer. Eine weitere Woche zuvor fand die bereits bekannten Zöllner vom Flughafen München 60 kokainhaltige Bonbons im Reisegepäck einer 25 jährigen Studentin. Die süßen Bonbons enthalten Pflanzenteile der Coca-Pflanze und unterliegen somit dem deutschen Betäubungsmittelgesetz.

Unser Leipziger Flughafen ist von solchen Funden auch nicht befreit und in den Archiven des Zolls fanden wir eine Information darüber, dass ein Muldentaler Urlaub in der Dominikanischen Republik machte und von dort 11,4 Gramm Kokain mitbrachte und dabei vom Zoll am Flughafen Leipzig erwischt wurde. In der offiziellen Information heißt es weiter:

„… Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig erließ das zuständige Amtsgericht am Mittwoch Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des Tatverdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Das Gesetz sieht für solche Fälle eine Mindestfreiheitsstrafe von zwei Jahren vor.“ Quelle: Zoll.de

Bitte merken Sie sich: In jedem Land gibt es frei erhältliche Waren, die dort auch zum Großteil völlig legal sind. Dies kann und muss jedoch nicht in Deutschland so sein, da hier andere Gesetze gelten, als im Urlaubsparadis.

Informieren Sie sich bitte vor Ihrem Urlaub über die Einfuhrbestimmungen:

Zoll.de – Beschränkungen und Verbote / Einfuhr von Reisemitbringseln / Bargeld und Barmittel

WICHTIG: Unsere oben aufgeführten Links und zusammengetragenen Texte haben lediglich einen informativen Charakter. Die von uns dargestellten Informationen sollen Ihnen als Wegweiser dienen und stellen KEINE vollwertigen und offiziellen Antworten für Ihre Fragen rund um den Zoll und die Einfuhr von Waren am Flughafen Leipzig oder anderen deutschen Flughäfen. Wir möchten Sie lediglich auf die möglichen Risiken und die bestehenden Gesetzt aufmerksam machen, damit Sie nach Ihrem Urlaub keine böse Überraschung am Zoll erleben.

Ihr Team von TopParking – Günstig Parken Flughafen Leipzig

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